Kunst

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Isa Genzken. Hier und Jetzt
8. Mai — 1. November 2021

Isa Genzken, Ohne Titel (Schauspieler), 2012 © VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Isa Genzken, Ohne Titel (Schauspieler), 2012 © VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Isa Genzken ©Kunstsammlung NRW, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Achim Kukulies
Isa Genzken ©Kunstsammlung NRW, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Achim Kukulies
Isa Genzken ©Kunstsammlung NRW, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Achim Kukulies
Isa Genzken ©Kunstsammlung NRW, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Achim Kukulies

Neue Ausstellung in der Bel Etage des K21

Die Kunstsammlung NRW bietet einen besonderen Blick auf das Schaffen einer der international bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Das Augenmerk gilt zwei Werkphasen aus ihrer fünf Jahrzehnte umfassenden Karriere. In der Bel Etage des K21 sind aktuelle Werke aus der letzten Dekade zu sehen. Anhand von Installationen, Skulpturen und Wandarbeiten wird in der Ausstellung „Isa Genzken. Hier und Jetzt“ eine Diagnose des Zustandes der Gegenwart unternommen. In ihren Werken wirft Isa Genzken einen schonungslosen Blick auf die Gesellschaft des späten Kapitalismus. Damit legt sie die Krisen, Ängste und Tabus offen, die diesen kennzeichnen. Eine der Werkgruppen in der Ausstellung bilden die Schauspieler. Diese Skulpturen aus Schaufensterpuppen, die die Künstlerin bekleidet, besprüht und mit Alltagsgegenständen ausgestattet hat, stehen einzeln oder in spannungsvollen Gruppen. Auch hier werden Bezüge zur eigenen Biografie deutlich – manche der Puppen tragen Genzkens eigene Kleidungsstücke. Wichtig ist auch der Aspekt der Interaktion, insofern die Besucherinnen und Besucher um die Skulpturengruppen herumgehen oder zwischen den einzelnen Puppen hindurch gehen können, und so zum Teil der entwickelten Szenarien werden. 

Parallel sind bis zum 5. September 2021 im Untergeschoss des K21 Werke von 1973 bis 1983 zu sehen. Diese spannungsvolle Zusammenstellung macht Entwicklungen innerhalb des Œuvres sowie Isa Genzkens Haltung zur Welt sichtbar.

Seit 2019 werden die Ausstellungen in der Bel Etage von unserer Stiftung gefördert.