Kunst

Kunstpalast, Düsseldorf

20. Oktober 2022
Sparda’s Palastrauschen

Foto: Anne Orthen
Foto: Anne Orthen
Sparda’s Palastrauschen | Foto: Anne Orthen
Sparda’s Palastrauschen | Foto: Anne Orthen
Foto: Anne Orthen
Foto: Anne Orthen
Sparda's Palastrauschen | Foto: Manuel Thomé
Sparda's Palastrauschen | Foto: Manuel Thomé

Es rauscht wieder im Kunstpalast!

Bei Sparda's Palastrauschen werden der Kunstpalast und das NRW-Forum zur Bühne für digitale Medienkunst, Performances und Musik. Studierende des Instituts für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule präsentieren hier ihre Arbeiten. Immer mit dabei ein DJ Set live gestreamt von Callshop Radio, der unabhängigen Online Radiostation.

Das Programm für den 20. Oktober 2022:

LIVE ACTS

Ab 18 Uhr - Live DJ Set mit „Phalanx“ und Callshop Special Guest
Wo: Foyer Kunstpalast
Liveübertragung durch Callshop Radio.
Website Callshop Radio http://callshopradio.com/

18 Uhr – Hörsalon Spezial »Von Vorne will ichs hörn«
Wo: Ausstellung „Evelyn Richter“
Juliane Blum und Laura Jordan-Bertinelli präsentieren die erste Kassette des Studienschwerpunkts Musik und Text mit Arbeiten basierend auf Cut-Up Texten, automatischen Sprechen oder Schreiben und weiteren Projekten der Studierenden aus den Jahren 2018 bis 2021. Das Cover der Kassette wurden von Laura Greco gestaltet.

18.30 Uhr; 20.00 Uhr - „Der Quadrant“
mit Hendrik Klatte und Raphael Zöschinger
Wo: Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos“
Wörter machen, was sie wollen – sie zeigen es im Klang. Die Live-Performance von Hendrik Klatte und Raphael Zöschinger lotet die Grenzen zwischen Sprache und Musik aus. Mit Lautpoesie und Live-Elektronik werden die zwischen Semantik und Phonetik expandierenden Räume klanglich ausgeleuchtet.

Hendrik Klatte: www.instagram.com/gregordys/
Raphael Zöschinger: www.raphael-zoeschinger.myportfolio.com

19.00 Uhr; 20.00 Uhr - Ensemble INprogRES:
Ding Jian Han: Three Pieces in search of Myself No. 2 für Geige und Klavier (2020/22)
Rebecca Saunders: the under-side of green für Klarinette, Geige und Klavier (1994)
Sascha Etezazi: Piano Trio #1 für Klavier, Geige und Cello (2022)
Wo: Robert-Schumann-Saal
Neben Rebecca Saunders „the under-side of green“ spielt das Ensemble INprogRES zwei Stücke aus der Kompositionsklasse der RSH Düsseldorf. Während Ding Jian Hans „Three Pieces in search of Myself No. 2“ kontemplativ mit sich selbst im Ringen zu sein scheint, erkundet „Sascha Etezazis Piano Trio #1“ lebhaft die Fundamente dieser tradierten Besetzung.

19.30; 21.30 Uhr - „from two roots“
mit Shuoxin Tan
Wo: Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos“
Die algorithmische Computermusik-Komposition basiert auf zwei mathematischen Zahlen (Wurzeln), die für zwei unterschiedliche gleichstufig temperierte Stimmungssysteme stehen: 12√2 aus der traditionellen Stimmung und 25√5 aus der elektronischen Musikkomposition »Studie II« von Karlheinz Stockhausen. Anhand der Programmiersprache SuperCollider wird diese winzige, kaum wahrnehmbare Differenz von zwei Wurzeln auf die Mikrotonalität angewendet und die Zahlen als Grundproportionen aller Klangcharaktere wie Frequenz, Hüllkurve, Tondauer, Lautstärke usw. mittels Sinustöne vertont.

Shuoxin Tan: https://mewithoutnara.bandcamp.com/

20.30 Uhr; 21.30 Uhr - „Mytua“
mit Jinkyoung Choi (Webstuhl, Elektronik, Sonic Wear), Lisa Stiene (Elektronik, E-Bass, Sonic Wear), Elisabeth Coudoux (Strings, E-Bass, Sonic Wear)
Wo: Ausstellung “Evelyn Richter”
„Mytua” … so heißt die ideelle Wohngemeinschaft von Jinkyoung Choi, Lisa Stiene und Elisabeth Coudoux, die sich zu Sparda’s Palastrauschen zum ersten Mal präsentiert. Die beiden Pole Divergenz und Kongruenz werden in verschiedensten Facetten mit gleichem und ungleichem Material beleuchtet. Eine Performance die sich an musikimmanenten Werten für Form und den zeitlichen Verlauf bedient.

21 Uhr - „triptych trilog“
mit Matthias Erdmann (Gitarre & Computer), Sebastian Fecke Diaz (No-Imput Mixing & Computer), Sebastian Wulff (Schlagzeug)
Wo: Robert-Schumann-Saal
Ein Konzert – analog und digital, diskret und kontinuierlich, ganz oder gar nicht. Drei Tafeln eines Gemäldes, wie drei Züge einer Landschaft. Drei Argumente, demselben Zwecke dienend. Anfang, Mitte, Ende – von allem. Wie drei Stimmen im Austausch mal liebevoll flüsternd, mal bedrohlich rauschend, bald kreischend streitend, um wieder versöhnt zu säuseln, die Geschichte der Welt erzählend – mit Gitarre, Schlagzeug & Feedback.

Matthias Erdmann www.instagram.com/maed_erd
Sebastian Wulff https://www.instagram.com/sebi_rmrz