Kunst

KIT - Kunst im Tunnel, Düsseldorf

Der rote Faden – Follow the Thread
1. Juni - 15. September 2024

Hyunjin Kim (v.l.n.r) - That Afternoon, 2024 und Mau, 2022 | Acrylgarn auf Leinwand | Courtesy of Hyunjin Kim & JVDW Gallery | Foto: Ivo Faber
Hyunjin Kim (v.l.n.r) - That Afternoon, 2024 und Mau, 2022 | Acrylgarn auf Leinwand | Courtesy of Hyunjin Kim & JVDW Gallery | Foto: Ivo Faber
Die Künstler*innen Hyunjin Kim, Sofá Magdits Espinoza, Erik MIkaia und Erik Mikaia mit Kuratorin Jessica Gilles (2. Von rechts) in der Ausstellung im KIT | Foto: Ivo Faber
Die Künstler*innen Hyunjin Kim, Sofá Magdits Espinoza, Erik MIkaia und Erik Mikaia mit Kuratorin Jessica Gilles (2. Von rechts) in der Ausstellung im KIT | Foto: Ivo Faber
Erik Mikaia - Ohne Titel, 2024 | Jeweils 1300 x 500 cm, Baumwolle, Bleiche, LED-Licht | Foto: Ivo Faber
Erik Mikaia - Ohne Titel, 2024 | Jeweils 1300 x 500 cm, Baumwolle, Bleiche, LED-Licht | Foto: Ivo Faber
Hyunjin Kim - Soothing Life, 2024 | 200 x 190 cm, Acrylgarn auf Leinwand, Staffelei | Foto: Ivo Faber
Hyunjin Kim - Soothing Life, 2024 | 200 x 190 cm, Acrylgarn auf Leinwand, Staffelei | Foto: Ivo Faber

Textile Kunst im KIT

Mit Viki Berg, Erik Mikaia, Hyunjin Kim und Sofía Magdits Espinoza

Die Ausstellung, kuratiert von Jessica Gilles, der wissenschaftlichen Volontärin des KIT,  bringt vier internationale künstlerische Positionen zusammen, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit den materiellen und ornamentalen Dimensionen des Textilen auseinandersetzen. Ausgangspunkt ist bei allen vier Künstler*innen die Zusammenführung von verschiedenen Arbeitsmethoden mit dem Textilen in der zeitgenössischen Kunst. Dabei liegt der Fokus auf der materiellen Beschaffenheit und der Formensprache der Werke, die aus Natur, Kultur und Tradition geschöpft werden. Gezeigt werden Werke, die teils raumspezifisch für die besondere Tunnelarchitektur des KIT entworfen wurden. Einige der eingeladenen Künstler*innen arbeiten zusätzlich performativ. 

Bei ihrer Recherche, initiiert nicht zuletzt durch ihre familiären kulturhistorischen Verbindungen zur Ukraine, stieß Jessica Gilles auf zeitgenössische Künstler*innen, die sich intensiv mit den historischen und soziologischen Hintergründen der textilen Kunst auseinandersetzen und diese zeitbasiert umsetzen. Die kulturellen Wurzeln der Künstler*innen sind hierbei von Relevanz – Erinnerungen, Erfahrungen, Verletzungen und Hoffnung sind Teil des Arbeitsprozesses und entfalten als vollendetes Werk ihre Wirkung auf die Betrachter*innen.

Sparda-Kunst-Apéro: Ein Abend im KIT
Um 18 Uhr können Interessierte bei freiem Eintritt die aktuelle Ausstellung besuchen. Beim Sparda-Kunst-Apéro am 18.  Juli können Sie an einer Führung mit den Künstler*innen teilnehmen. Im Anschluss laden wir wie immer alle Besucher*innen auf ein Getränk an die KIT-Bar ein, um den Abend vor der schönen Rheinkulisse ausklingen zu lassen.