Kunst

FUTUR 21

4. November 2021 - 2. April 2022
An 16 Industriemuseen der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen Lippe (LWL)

Bildmotiv: © LWL-Industriemuseum / Altobelli, Hans Starck 
Bildmotiv: © LWL-Industriemuseum / Altobelli, Hans Starck 
WATERLICHT © Daan Roosegaarde, www.studioroosegaarde.net
WATERLICHT © Daan Roosegaarde, www.studioroosegaarde.net
Ryoichi Kurokawa - Subassemblies © Studio RYOICHI KUROKAWA | Courtesy of MUTEK, Foto: Bruno Destombes
Ryoichi Kurokawa - Subassemblies © Studio RYOICHI KUROKAWA | Courtesy of MUTEK, Foto: Bruno Destombes
Soul Shift © Justine Emard
Soul Shift © Justine Emard
Sculpture Factory © Quayola / Courtesy of the artist
Sculpture Factory © Quayola / Courtesy of the artist

32 Künstler*innen - 16 Industriemuseen - 1 Festival

Unter dem Titel „FUTUR 21 – kunst industrie kultur“ präsentieren die beiden Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen Lippe (LWL) ab November 2021 an ihren 16 Industriemuseen in ganz Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal in großem Umfang digitale Kunstwerke, Lichtinstallationen und interaktive Spiele. Mit dem gemeinsamen Medienkunstfestival wollen LWL und LVR eine Diskussion über Zukunftsthemen des 21. Jahrhunderts anregen und einen neuen Blick auf die Orte industrieller Vergangenheit eröffnen. Die insgesamt 32 Arbeiten knüpfen an die Geschichte der Orte an und beschäftigen sich mit Themen wie Klimawandel, Energiegewinnung, Ressourcen und künstliche Intelligenz. Höhepunkt ist ein vierwöchiges Festival im März 2022.

Das Spektrum der gezeigten Arbeiten reicht von Fassadenprojektionen über Video-Installationen bis hin zu interaktiven Mixed-Reality-Games und Audio-Walks. Jeweils eine Position in jedem Museum wird dauerhaft gezeigt und den Impuls von „FUTUR 21“ nachhaltig verankern. Diese Arbeiten werden ab November wöchentlich an den 16 Museen eröffnet. Eine zweite Arbeit kommt temporär im Rahmen des Festivals im März 2022 hinzu. Je vier Standorte werden sich dann jeweils eine Woche lang einem gemeinsamen Thema widmen: Energie, Ressourcen, Fortschritt und Arbeit.

Zum Auftakt von „FUTUR 21“ findet am 4. und 5. November auf Zeche Zollern in Dortmund die Fachkonferenz „Industrial Culture for Future“ statt. Sie soll eine neue Charta der Industriekultur auf den Weg bringen. Panels, Vorträge und Debatten kreisen um die Frage, inwiefern Industriemuseen als gesellschaftliche Foren die Zukunftsthemen der post-industriellen Gesellschaft in den Fokus nehmen können. 

Alle Infos zum Festival, allen beteiligten Künstler*innen, Werken und Orten auf der Homepage: futur21.de.