Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • v.l.n.r. Friedhelm Steinbusch (Vorstand Tatort-Verein), Ursula Wißborn (Vorstand Sparda-Stiftung), Swidbert Obermüller (Sparda-Bank), Joe Bausch, Holger Poensgen (Projektinitiator Wuppertal), Ulrike Thönniges (Tatort-Verein) | Foto: kaufmannfotografie.de

  • Foto: © Tatort – Straßen der Welt e.V.

  • v.l.n.r.: Joe Bausch, Andreas Mucke (Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal) und Holger Poensgen (Projektinitiator Wuppertal) | Foto: © Stefan Fries

Tatort – Straßen der Welt e.V.

Spendenempfänger der Sparda-Musiknacht Wuppertal vom 3. November 2018

Sparda-Musiknacht zu Gunsten des Tatort-Vereins

Der in Köln ansässige Verein wurde 1998 von den Tatort-Schauspielern Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt gegründet. Aufgabe des Vereins ist unter anderem die allgemeine soziale Hilfestellung und die Förderung der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere in Entwicklungsländern.

In Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas führt der Verein auch in Deutschland Projekte für eine nachhaltige Entwicklung durch, wie zum Beispiel das in 2012 ins Leben gerufene Projekt ›Wir starten gleich‹.

Viele Studien haben belegt, dass Chancen auf gute Bildung in Deutschland immer noch sehr von der sozialen Herkunft der Familie abhängig sind. Seit Einführung der Hartz IV-Gesetze sind aber viele bedürftige Familien nicht in der Lage, eine wertige und notwendige Ausstattung für ihre Schulanfänger_innen zu bezahlen. In der Folge ist festzustellen, dass bereits in sehr jungen Jahren auch unter Erstklässler_innen schon eine starke Stigmatisierung stattfindet.

Ziel des Projektes ›Wir starten gleich‹ ist es, Kindern solch finanziell schwacher Familien ein sicheres Selbstwertgefühl bei der Einschulung zu geben.

Der Tatort-Verein ermittelt mit Hilfe der Kitas jährlich den örtlichen Bedarf an Ranzen für Mädchen und Jungen bedürftiger Familien – alles bleibt anonym. Auf Grundlage dieser Zahlen werden durch die Spendengelder wertige Schulranzen-Sets beschafft, die zusätzlich durch Sachspenden mit notwendigen Gebrauchsmaterialen (Malkasten, Bastelmaterial, Wachsmaler etc.) bestückt werden.

Die Verteilung und Abgabe der Ranzen erfolgt ebenfalls in den Kitas direkt an die Eltern, ohne Beisein der Kinder. Der Ranzen soll dann zu Hause von den Eltern an die Kinder übergeben werden, die in dem Glauben belassen werden, dass der Ranzen ein Geschenk der Eltern ist. Die Kinder entwickeln über den Stolz des eigenen schönen Schulranzens, aufgefüllt mit allen notwendigen Schulmaterialien, deutlich stabilere soziale Kompetenzen.

Oberbürgermeister Andreas Mucke unterstützt als Schirmherr das Projekt, welches Holger Poensgen 2016 in Wuppertal startete. Die Stiftung der Sparda-Bank West überreichte bei der Sparda-Musiknacht in Wuppertal am 3. November 2018 eine Spende in Höhe von 20.000 Euro für das Projekt.