Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • Obelisk of Tutankhamun - Rita McBride | Sparda-Kunstpreis NRW Stadt Köln | Foto: Alex Talash

  • Obelisk of Tutankhamun - Rita McBride | Sparda-Kunstpreis NRW Stadt Köln | Foto: Alex Talash

  • Obelisk of Tutankhamun - Rita McBride | Sparda-Kunstpreis NRW Stadt Köln | Foto: Alex Talash

  • Obelisk of Tutankhamun - Rita McBride | Sparda-Kunstpreis NRW Stadt Köln | Foto: Alex Talash

  • Detail Obelisk of Tutankhamun - Rita McBride | Sparda-Kunstpreis NRW Stadt Köln | Foto: Alex Talash

  • v.l.n.r.: Hermann-Josef Simonis (Vorstandsvors. Sparda-Stiftung), Susanne Laugwitz-Aulbach (Kulturdezernat Köln), Rita McBride, Ursula Wißborn (Vorstand Sparda-Stiftung), Yilmaz Dziewior (Direktor Museum Ludwig Köln) | Foto: Alex Talash

  • Entwurf Sparda Kunstpreis NRW Stadt Köln | Rita McBride: Obelisk of Tutankhamun

  • Entwurf Sparda Kunstpreis NRW Stadt Köln | Rita McBride: Obelisk of Tutankhamun

Sparda-Kunstpreis NRW

Stadt Köln


Rita McBride
„Obelisk of Tutankhamun“


7. Juli 2017
Kreisverkehr Breslauer Platz, Köln
 

Sehen Sie hier ein Video zum Aufbau der Skulptur am Kreisverkehr Köln - Breslauer Platz.

Der „Obelisk of Tutankhamun“ von Rita McBride verändert den Blick des Betrachters auf die urbane Umgebung. Der aus Karbonfaser hergestellte Obelisk ist auf einem Betonsockel platziert und steht auf vier Stahlkugeln. Insgesamt misst die Arbeit über 9 Meter.

Aus der Bewerbung von Rita McBride:

In der Stadtplanung wird der Obelisk traditionellerweise genutzt, um eine Achse zu definieren und den Blick auf eine städtische Landschaft vorzugeben. Die Achse ist eine Hauptlinie der Richtung, der Bewegung, des Wachstums oder der Ausdehnung. Der Blick ist ein Ort, an dem in räumlichen Anordnungen die „Linie“ implizit ist und als organisierendes Prinzip dient, auf das sich Elemente in einer Anordnung beziehen. Der Karbon- Obelisk am Breslauer Platz wird die Funktion haben, eine auffällige Markierung im Raum zu schaffen. Er wird eine Achse implizieren, wo niemals eine solche existiert hat, und den Blick auf ein Chaos urbaner Elemente vorgeben. Der Karbon-Obelisk wird zu einer Metapher des allumfassenden Prinzips geometrischer Ordnung aus sich selbst heraus werden.

Der Karbon-Obelisk in seiner Rolle als Markierung wird neue Sichtweisen auf die Beziehung zwischen den Straßen und den Gebäuden der Stadt erlauben. Die Straße wird nicht mehr lediglich als Raum, der zwischen den Gebäuden übrig geblieben ist, gesehen werden, sondern als räumliches Element mit eigener Daseinsberechtigung. Der Obelisk wird – als ikonisches Sym bol purer geometrische Ordnung – unseren Blick auf die urbane Landschaft verändern. Er wird eher den Sinn für fortlaufende Flächen in der Struktur des Stadtbilds schärfen als für unabhängige Einheiten und somit eine „Konstellation der Monumentalität“ erschaffen.