Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • Tobias Spichtig, Heiner Müller, 2017 | Gebrauchte Autoteile, Keyboard-Gehäuse, Metall, Gasflasche, 270 x 250 x 150 | Fotocredit: Tobias Spichtig

  • Tobias Spichtig, Heiner Müller, 2017 | Gebrauchte Autoteile, Keyboard-Gehäuse, Metall, Gasflasche, 270 x 250 x 150 | Fotocredit: Tobias Spichtig

  • Tobias Spichtig, Greatest Hits, 2019 | Vinyl-Druck auf Leinwand, 210 x170cm | Fotocredit: Tobias Spichtig | Courtesy: The Artist, Deborah Schamoni, Jan Kaps und Galerie Bernhard

  • Museum Folkwang, Neubau Foyer © Museum Folkwang 2018, Foto: Giorgio Pastore

  • © Stiftung der Sparda-Bank West | Foto: Maurice Kaufmann, kaufmannfotografie.de

Museum Folkwang

6 1/2 Wochen
Tobias Spichtig
28. Februar - 14. April 2019



Unbedingt vormerken:
1. März 2019 // 18.30 Uhr
Auftaktveranstaltung zu 6 1/2 Wochen

Stiftung fördert Ausstellungsformat 6 1/2 Wochen im Museum Folkwang in Essen

Das Ausstellungsformat 6 1/2 Wochen basiert auf kurzfristiger Planung: Spontan und aktuell stellt es künstlerische Positionen vor. Sechs Mal im Jahr werden Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler für 45 Tage gezeigt. Jeweils am ersten Freitag der Laufzeit findet die Veranstaltungsreihe 6:30 p.m. statt - ein Abend, um die Künstler und ihre Werke kennenzulernen.

Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und ist bei freiem Eintritt zugänglich. Die Künstlerinnen und Künstler werden kurzfristig bekannt gegeben.

Die Reihe wird seit 2018 durch die Stiftung der Sparda-Bank West gefördert.


Aktuell zu sehen:

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Tobias Spichtig
Ich weiß leider nicht, wie ich all das erklären soll.

28. Februar – 14. April2019

Tobias Spichtigs künstlerische Praxis basiert auf der direkten Erfahrung mit dem Material. "Ich weiß leider nicht, wie ich all das erklären soll." ist die erste Präsentation des Künstlers im Museum und versammelt sowohl neue als auch bereits bestehende Werke.

Spichtig folgt in seinen Konstellationen einer Dramaturgie der Dinge, die physischen, digitalen oder sprachlichen Ursprungs sein können. Malerei, Skulptur und Performance werden ein Werk. Die Arbeiten zeugen in ihrer Ausführung, in Materialien, Formen und Gesten von  Spichtigs Reaktion auf die situativen Gegebenheiten seines direkten Umfeldes. Die Motive in Spichtigs Bildern – beispielsweise auf Monumentalmaß vergrößerte Sonnenbrillen – verweisen unter anderem auf populärkulturelle Chiffren aus den 1990ern, lassen sich jedoch weder medial noch inhaltlich zuordnen. Sie spiegeln nicht zuletzt Strategien und Strukturen seines eigenen Netzwerks, das in der Kunst-, Musik- und Fashionwelt verankert ist.

Die Bezüge, die sie zum Alltag, zur Kommunikation sowie zu Öffentlichkeit und Intimität aufnehmen, werden zuweilen durch Überhöhung oder Überdimensionierung modifiziert, wodurch sich ihr Erleben verändert. Es entsteht ein Theater des Materials. Auf über ebay zusammengetragenen, gebrauchten Sofas vor großformatigen Malereien – Vinyl-Drucke digitaler Fotos und Öl auf ungrundierter Leinwand – kann der Betrachter in die Präsenz des Materials eintauchen.

Mehr über das Museum Folkwang erfahren Sie hier.