Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • Dragana Bulut - Cabinet of Happiness (Mai 2018) | Foto: Tanja Lamers

  • Dragana Bulut, o. J. © Siska

  • Julius Bockelt | Tuschestift auf Papier, 2011 | Copyrigt: Julius Bockelt / Atelier Goldstein, Frankfurt am Main 2018

  • Julius Bockelt / Atelier Goldstein | o.T., 2013 | Tuschestift auf Papier, 24 x 32 cm | © Atelier Goldstein, Frankfurt am Main

  • Julius Bockelt / Atelier Goldstein | o.T., 2017 | Tuschestift auf Papier, 30 x 42 cm | © Atelier Goldstein, Frankfurt am Main

  • Nanna Krogh Lauritsen | The Ram, 2012/2017 | Direktpositivpapier (RC), Holz, Objektmaß 25 × 64 × 5,5 cm | © Nanna Krogh Lauritsen

  • Nanna Krogh Lauritsen | Selfie #1, 2014 | Direktpositivpapier (FB), 20 × 20 cm | © Nanna Krogh Lauritsen

  • Dorota Walentynowicz | o.T., aus der Serie: Algebra of Fiction, 2013 |3 Kameraobjekte auf Stativ; Karton, Holz, Aluminium, schwarzer Lack | © Dorota Walentynowicz | Foto: Stefan Lux

  • Dorota Walentynowicz | o.T., aus der Serie: Of the Blind Spots, 2011 | Barytpapier, 30 x 30 cm | © Dorota Walentynowicz

  • Museum Folkwang, Neubau Foyer © Museum Folkwang 2018, Foto: Giorgio Pastore

  • Museum Folkwang, Ansicht Bismarckstraße Eingang © Museum Folkwang 2018, Foto: Giorgio Pastore

Museum Folkwang

6 ½ Wochen
Dragana Bulut
Cabinet of Happiness
17. Mai – 1. Juli 2018

 

Stiftung fördert Ausstellungsformat 6 1/2 Wochen im Museum Folkwang in Essen

Das Ausstellungsformat 6 1/2 Wochen basiert auf kurzfristiger Planung: Spontan und aktuell stellt es künstlerische Positionen vor. Sechs Mal im Jahr werden Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler für 45 Tage gezeigt. Jeweils am ersten Freitag der Laufzeit findet die Veranstaltungsreihe 6:30 p.m. statt - ein Abend, um die Künstler und ihre Werke kennenzulernen.

Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und ist bei freiem Eintritt zugänglich. Die Künstlerinnen und Künstler werden kurzfristig bekannt gegeben.

Die Reihe wird in 2018 durch die Stiftung der Sparda-Bank West gefördert.

Aktuell zu sehen:

mehr...

Dragana Bulut - Cabinet of Happiness
17. Mai – 1. Juli 2018

Mit Cabinet of Happiness erkundet die in Berlin ansässige Choreografin und Tänzerin Dragana Bulut die Versprechungen und Methoden der positiven Psychologie. Durch die Aneignung verschiedener Formen des Coachings hinterfragt sie die heutige Ideologie des Glücks und untersucht, inwieweit der Anspruch, permanent glücklich zu sein, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst. Die Besucher können an unterschiedlichen Coaching-Sitzungen im Museum Folkwang teilnehmen, die jeweils einem anderen Ansatz und Ziel folgen. Im Coaching Express lernen die Teilnehmer, sich im Handumdrehen zu entspannen. Twist eröffnet ihnen eine völlig neue Methode des positiven Denkens und empathischen Fühlens, mit dem Ziel, ihrem Leben eine positive Wendung geben. Im Rahmen von Hedonimeter können die Teilnehmer unmittelbar sehen, wie ihr Glücksniveau durch die Anwendung spezifischer Techniken stetig zunimmt.

Dragana Bulut führt mit dieser Arbeit ihre Inszenierung sozialer Choreografien fort, in denen sie immer wieder auch der Frage nachgeht, auf welche Weise unsere Gefühle, Wünsche und Ängste kommerzialisiert werden.

Julius Bockelt – Phase Shifter
22. März – 6. Mai 2018

Der 1986 geborene Künstler arbeitet seit mehr als zehn Jahren an einem Werk, das sich stetig aus der Wechselwirkung von visuellen und akustischen Fragestellungen und Arbeitsprozessen generiert. Seine musikalischen Experimente, in denen er Interferenzen und andere komplexe Klangphänomene untersucht, sind eng mit seinen vielschichtigen grafischen Arbeiten verknüpft und umgekehrt. Julius Bockelt arbeitet im Frankfurter Atelier Goldstein und von hier ausgehend in unterschiedlichen Projekten und Kooperationen mit anderen Künstler_innen und Musiker_innen.


Walentynowicz Lauritsen
Outside In – Inside Out
25. Januar – 11. März 2018

Üblicherweise zeigen Fotografien genau das, was sich in einem bestimmten Moment vor der Kamera befunden hat. Künstlerische Ansätze durchkreuzen einen solchen Wirklichkeitsanspruch immer öfter und mit den unterschiedlichsten Mitteln. Das Aufeinandertreffen zweier Künstlerinnen aus Polen - Dorota Walentynowicz (*1977, Danzig) - und Dänemark - Nanna Krogh Lauritsen (*1984, Holstebro) - präsentiert in diesem Zusammenhang ganz spezielle Aspekte fotografischer Verfremdung. Ihre abstrakt erscheinenden Arbeiten nehmen weniger Bezug auf eine äußere Welt, als dass sie das Innenleben fotografischer Apparaturen zeigen und damit bestehende Verhältnisse umkehren.

Im Fokus beider Werkkomplexe steht die Bedeutung des fotografischen Materials. Darüber hinaus geht es auch um eine Erweiterung des Bildbegriffs. Dieser schließt die Kameraobjekte und den Ausstellungsraum mit ein.


Weitere Informationen zum Ausstellungsformat erhalten Sie hier.