Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • Sparda-Tag am 16. September 2018 im Museum Folkwang | Foto: Ulrich von Born

  • Kristina Berning | Low Layer High Drift, 2017 | Gips, 55 x 150 x 200 cm | © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 | Foto: Museum Folkwang, Tanja Lamers

  • Kristina Berning vor Contrapoints, 2018 | © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 | Foto: Tanja Lamers

  • Dragana Bulut - Cabinet of Happiness (Mai 2018) | Foto: Tanja Lamers

  • Dragana Bulut, o. J. © Siska

  • Julius Bockelt | Tuschestift auf Papier, 2011 | Copyrigt: Julius Bockelt / Atelier Goldstein, Frankfurt am Main 2018

  • Julius Bockelt / Atelier Goldstein | o.T., 2013 | Tuschestift auf Papier, 24 x 32 cm | © Atelier Goldstein, Frankfurt am Main

  • Julius Bockelt / Atelier Goldstein | o.T., 2017 | Tuschestift auf Papier, 30 x 42 cm | © Atelier Goldstein, Frankfurt am Main

  • Nanna Krogh Lauritsen | The Ram, 2012/2017 | Direktpositivpapier (RC), Holz, Objektmaß 25 × 64 × 5,5 cm | © Nanna Krogh Lauritsen

  • Nanna Krogh Lauritsen | Selfie #1, 2014 | Direktpositivpapier (FB), 20 × 20 cm | © Nanna Krogh Lauritsen

  • Dorota Walentynowicz | o.T., aus der Serie: Algebra of Fiction, 2013 |3 Kameraobjekte auf Stativ; Karton, Holz, Aluminium, schwarzer Lack | © Dorota Walentynowicz | Foto: Stefan Lux

  • Dorota Walentynowicz | o.T., aus der Serie: Of the Blind Spots, 2011 | Barytpapier, 30 x 30 cm | © Dorota Walentynowicz

  • Museum Folkwang, Neubau Foyer © Museum Folkwang 2018, Foto: Giorgio Pastore

  • Museum Folkwang, Ansicht Bismarckstraße Eingang © Museum Folkwang 2018, Foto: Giorgio Pastore

Museum Folkwang

6 ½ Wochen
Kristina Berning -
Digging Sculptures
23. August – 7. Oktober 2018


Unbedingt vormerken:

24. August 2018
6.30 pm -
Auftaktveranstaltung zu Digging Sculptures

16. September 2018
Sparda-Tag


 

Stiftung fördert Ausstellungsformat 6 1/2 Wochen im Museum Folkwang in Essen

Das Ausstellungsformat 6 1/2 Wochen basiert auf kurzfristiger Planung: Spontan und aktuell stellt es künstlerische Positionen vor. Sechs Mal im Jahr werden Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler für 45 Tage gezeigt. Jeweils am ersten Freitag der Laufzeit findet die Veranstaltungsreihe 6:30 p.m. statt - ein Abend, um die Künstler und ihre Werke kennenzulernen.

Der Ausstellungsraum liegt zentral im Foyer des Museum Folkwang und ist bei freiem Eintritt zugänglich. Die Künstlerinnen und Künstler werden kurzfristig bekannt gegeben.

Die Reihe wird in 2018 durch die Stiftung der Sparda-Bank West gefördert.

Aktuell zu sehen:

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Kristina Berning -  Digging Sculptures
23. August – 7. Oktober 2018

Das Museum Folkwang präsentiert mit Digging Sculptures neue Skulpturen der Künstlerin Kristina Berning. Eigens für die Ausstellungsreihe 6 ½ Wochen konzipierte die Bildhauerin eine Präsentation, die Raum, Skulptur und Betrachter miteinander in Beziehung setzt.

Kristina Berning (*1984) beschäftigt sich in ihrem plastischen Werk mit den Beziehungen zwischen Innen und Außen, dem Sichtbaren und dem Verborgenen. Der Titel Digging Sculptures bezieht sich auf ihr künstlerisches Konzept, die äußere Form eines Kunstwerks durch den Prozess des Grabens zu erarbeiten. Dazu untersucht sie die räumlichen Dimensionen des Materials, höhlt es aus, sägt es entzwei, kombiniert es neu, testet es auf Stabilität. Dies geschieht immer in Bezug auf die Maße des menschlichen Körpers. Ihr Arbeitsprozess bleibt dabei bewusst unkontrolliert, so dass neue Formationen und Zusammenhänge entstehen. Für die mehrteilige Arbeit Low Layer High Drift (2017) grub die Künstlerin beispielsweise mit ihren bloßen Händen Hohlräume in einen Block aus Ton. Diese Höhlungen füllte sie dann mit Gips aus. So entstand eine Gipsfigur mit Rillen, Löchern, Höhlen und nebeneinander liegenden Strängen, die an den Prozess des Grabens erinnern und zugleich ungewohnte dynamische Formen zeigen.

Dragana Bulut - Cabinet of Happiness
17. Mai – 1. Juli 2018

Mit Cabinet of Happiness erkundet die in Berlin ansässige Choreografin und Tänzerin Dragana Bulut die Versprechungen und Methoden der positiven Psychologie. Durch die Aneignung verschiedener Formen des Coachings hinterfragt sie die heutige Ideologie des Glücks und untersucht, inwieweit der Anspruch, permanent glücklich zu sein, unser Verhalten und unser Selbstverständnis beeinflusst. Die Besucher können an unterschiedlichen Coaching-Sitzungen im Museum Folkwang teilnehmen, die jeweils einem anderen Ansatz und Ziel folgen. Im Coaching Express lernen die Teilnehmer, sich im Handumdrehen zu entspannen. Twist eröffnet ihnen eine völlig neue Methode des positiven Denkens und empathischen Fühlens, mit dem Ziel, ihrem Leben eine positive Wendung geben. Im Rahmen von Hedonimeter können die Teilnehmer unmittelbar sehen, wie ihr Glücksniveau durch die Anwendung spezifischer Techniken stetig zunimmt.

Dragana Bulut führt mit dieser Arbeit ihre Inszenierung sozialer Choreografien fort, in denen sie immer wieder auch der Frage nachgeht, auf welche Weise unsere Gefühle, Wünsche und Ängste kommerzialisiert werden.

Julius Bockelt – Phase Shifter
22. März – 6. Mai 2018

Der 1986 geborene Künstler arbeitet seit mehr als zehn Jahren an einem Werk, das sich stetig aus der Wechselwirkung von visuellen und akustischen Fragestellungen und Arbeitsprozessen generiert. Seine musikalischen Experimente, in denen er Interferenzen und andere komplexe Klangphänomene untersucht, sind eng mit seinen vielschichtigen grafischen Arbeiten verknüpft und umgekehrt. Julius Bockelt arbeitet im Frankfurter Atelier Goldstein und von hier ausgehend in unterschiedlichen Projekten und Kooperationen mit anderen Künstler_innen und Musiker_innen.


Walentynowicz Lauritsen
Outside In – Inside Out
25. Januar – 11. März 2018

Üblicherweise zeigen Fotografien genau das, was sich in einem bestimmten Moment vor der Kamera befunden hat. Künstlerische Ansätze durchkreuzen einen solchen Wirklichkeitsanspruch immer öfter und mit den unterschiedlichsten Mitteln. Das Aufeinandertreffen zweier Künstlerinnen aus Polen - Dorota Walentynowicz (*1977, Danzig) - und Dänemark - Nanna Krogh Lauritsen (*1984, Holstebro) - präsentiert in diesem Zusammenhang ganz spezielle Aspekte fotografischer Verfremdung. Ihre abstrakt erscheinenden Arbeiten nehmen weniger Bezug auf eine äußere Welt, als dass sie das Innenleben fotografischer Apparaturen zeigen und damit bestehende Verhältnisse umkehren.

Im Fokus beider Werkkomplexe steht die Bedeutung des fotografischen Materials. Darüber hinaus geht es auch um eine Erweiterung des Bildbegriffs. Dieser schließt die Kameraobjekte und den Ausstellungsraum mit ein.

Sparda-Tag am 16. September 2018

PROGRAMM*:

10.00 - 18.00 Uhr
Freier Eintritt
Fotobox im Foyer

10.00 - 14.00 Uhr
Workshops:
Überlebensgroß-
Eine riesige Plasitk entsteht
und
Ganz in Weiß -
Gipsobjekte zum Mitnehmen

12.00 und 15.00 Uhr
Familienführungen:
Skulpturen und Objekte in der Sammlung
und
Skulpturen im Außenraum

13.00 und 16.00 Uhr
Kuratorinnenführung mit Sonja Pizonka

14.00 Uhr
Künstlerinnengespräch mit Kristina Berning

14.00 und 18.00 Uhr
Workshops:
Überlegensgroß - eine riesige Plastik entsteht
und
Leicht und filigran -
Drahtskulpturen zum Mitnehmen

 

*Änderungen vorbehalten

Weitere Informationen zum Ausstellungsformat erhalten Sie hier.