Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • VG Bild-Kunst Thomas Demand, Grotte, 2006, C-Print, 198 x 440 cm | © Thomas Demand, VG Bild-Kunst, Bonn | Courtesy Sprüth Magers Berlin London / Matthew Marks, New York / Esther Schipper, Berlin

  • Gregor Schneider, KINDERZIMMER (No. 2) Rheydt, 2008, Installationsansicht „Punto Muerto“, Centro de Arte Dos de Mayo, Madrid, 2011, © Gregor Schneider / VG Bild-Kunst Bonn 2014

  • Max Ernst, Les Peupliers, 1939, Öl auf Papier, 38,5 x 28 cm, Sammlung Caspar H. Schübbe, Schweiz, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

  • Christoph Büchel, Terminal, 2000, Projektskizze, © Christoph Büchel 2014

Kunstsammlung NRW, Düsseldorf

"Unter der Erde -
Von Kafka bis Kippenberger"

Quadriennale Düsseldorf
5. April - 10. August 2014

Bereits zum fünften Mal fördert die Stiftung der Sparda-Bank West eine Ausstellung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Die im K21 stattfindende Ausstellung "Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger", die zweite Quadriennale-Ausstellung der Kunstsammlung, behandelt die Verlagerung des Lebensraums unter die Erdoberfläche: Bunker, Keller, Höhlen, Grotten und Tunnel verbinden sich mit Utopie als auch Anti-Utopie.

Die traumatisierende Erfahrung der Weltkriege und die Nutzung der unterirdischen Räume als Schutzraum haben die Topografie des Unterirdischen zu einem wichtigen künstlerischen Thema werden lassen. Henry Moores Skizzen der Schutz suchenden Menschen in den U-Bahntunneln Londons 1941 sind Teil der Ausstellung. Ebenso wurde das Unterirdische zur Metapher für das menschliche Subjekt: Die Verknüpfung des Unbewussten mit dem Ort des Kellers in der Traumdeutung von C.G. Jung Anfang des 20. Jahrhunderts fand einen Niederschlag in zentralen Kunstwerken.

 

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Als zeitgenössische Künstler sind Christoph Büchel, Thomas Demand, Peter Fischli David Weiss, Roni Horn, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Kris Martin, Matt Mullican, Bruce Nauman, Gregor Schneider, Thomas Schütte und Jeff Wall zu nennen. Als zweiter Vertreter der Moderne wird Max Ernst mit Arbeiten an dem Projekt beteiligt sein.

Für die starken künstlerischen Positionen der Moderne und Gegenwart bildet die unvollendete Erzählung „Der Bau“ von Franz Kafka die Matrix. Der Text wird in Kooperation mit dem S. FISCHER Verlag erstmals als eigenständige Publikation erscheinen und kann dem Besucher mitgegeben werden. Roni Horn hat für diese Ausgabe Zeichnungen gefertigt. 

Dr. Marion Ackermann gibt einen Einblick in die Quadriennale-Ausstellung im K21. Sehen Sie das Video hier.

Den Ausstellungstrailer finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Ausstellung "Unter der Erde " finden Sie hier.