Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • PHILIPP RÖCKER, o.T., 2016, Courtesy of the artist | VALERIE KRAUSE, Was frag ich nach dir?, 2007, Courtesy of the artist | Foto: Ivo Faber

  • Installationsansicht De statua – Davor und Danach, KIT – Kunst im Tunnel, 2016 | Foto: Ivo Faber

  • Freier Eintritt und Führung durch die Ausstellung zum Tag der Stiftungen am 1. Oktober 2016

  • Sparda-Tag am 27. August 2016 im KIT - Kunst im Tunnel

  • ...nach Glamour | Jewgenija Tschuikowa, 2016 | Ohne Titel, Detail

  • ...nach Glamour | Konstantin Latyshev, Her first Tiffany, 2004

  • Installationsansicht „Mary & der Vulkan“ im KIT – Kunst im Tunnel | Foto: Ivo Faber

  • Installationsansicht „Mary & der Vulkan“ im KIT – Kunst im Tunnel | Foto: Ivo Faber

  • Mary & der Vulkan | HEDDA SCHATTANIK & ROMAN SZCZESNY | Viktor Al Manouchi, 2015 | Video (Stills) 16:00 Min., im Loop

  • KUMSITZ | Rafram Chaddad - Watch Rug, 2013, Armbanduhren, verwebt | Foto: Ivo Faber

  • KUMSITZ | Leunora Salihu - Treppe, 2015, Holz, 250x200x200 cm | Courtesy Galerie Thomas Schulte, Berlin | Foto: Ivo Faber

  • KUMSITZ | Katja Tönnissen - Lamp 5, 2015, Wachs, Acryl auf Leinwand, Licht, 168 x 60 x 60 cm | Foto: Ivo Faber

  • KUMISITZ | Alma Itzhaky - Thinking About the Government, 2012 | Öl auf Leinwand, 140 x 110 cm | Foto: Ivo Faber

  • KIT Café © Ivo Faber

  • KIT - Kunst im Tunnel © Ivo Faber

KIT - Kunst im Tunnel, Düsseldorf

De Statua – Davor und Danach 
12. November 2016 –
12. Februar 2017



 

Stiftung ständiger Partner von KIT - Kunst im Tunnel

Unter der beliebten Rheinuferpromenade – in einem Raum, der zwischen den Tunnelröhren für den Autoverkehr liegt und bis 2006 ungenutzt blieb – entstand mit KIT - Kunst im Tunnel ein spektakulärer Szenetreff für zeitgenössische Kunst. Als Präsentationsmöglichkeit für die Absolventen der Düsseldorfer Kunstakademie geplant, hat sich KIT in den letzten Jahren zu einem Ausstellungsraum für junge Künstler von Akademien in Deutschland entwickelt. Auch werden internationale Künstler eingeladen, in Gruppenausstellungen ihre Arbeiten zu zeigen.

Seit 2010 ist die Stiftung der Sparda-Bank West ständiger Partner des KIT.

Neben der klassischen Ausstellungsförderung lädt KIT – Kunst im Tunnel gemeinsam mit der Stiftung der Sparda-Bank West zu jeder Ausstellung zum KUNST-APÉRO ein. Interessierte können dann bei freiem Eintritt die aktuelle Ausstellung besuchen. Ergänzt durch interdisziplinäre Themenführungen, Künstler- und Kuratorengespräche werfen Besucher beim KUNST-APÉRO einen erweiterten Blick auf ausgewählte künstlerische Arbeiten. Anschließend lädt die Stiftung zu einer Erfrischung an die KIT-Bar ein.

Aktuell im KIT:

mehr...

De Statua – Davor und Danach 
12. November 2016 – 12. Februar 2017

Die von dem belgischen Künstler Didier Vermeiren kuratierte Ausstellung zeigt, anders als es der Ausstellungstitel auf den ersten Blick vermuten ließe, acht bildhauerische Positionen der Gegenwart. Durch das Aufrufen des Titels des ersten und höchst einflussreichen Bildhauereitraktates der neuzeitlichen Kunst – De Statua/Das Standbild von Leon Battista Alberti aus den 30er Jahren des 15. Jahrhunderts – betont Vermeiren die Möglichkeit und Notwendigkeit, auch in der Gegenwart ungebrochen an die Tradition der Bildhauerei anzuknüpfen.

Ein zentraler Anknüpfungspunkt an diese Tradition ist das Erschaffen von Skulpturen, in deren räumlicher Präsenz sich die höchst bewusste Formfindung auf Seiten der Künstler vermittelt. In diesem Sinn spielt der Prozess des künstlerischen Arbeitens, der sich in den Werken vermittelt, für die von Vermeiren ausgewählten Bildhauer eine wichtige Rolle. Neben der zentralen Bedeutung, die die körperliche Gegenwart der Skulptur für die Künstler besitzt, werden mit Hilfe von Fotografie und Film des Weiteren die Möglichkeiten und Grenzen der Formgebung und Materialität ausgelotet. Das Ausloten dieser Grenzen kann bis hin zu skulpturalen Werken führen, deren Gegenwart den physischen Entzug von Skulptur zu einem eigenen Thema macht.

…nach Glamour
Eine künstlerische Analyse zur aktuellen Entwicklung in der russischen Gesellschaft von Natalia Gershevskaya und Jewgenija Tschuikowa.
27. August 2016 – 30. Oktober 2016

Zum Tag der Stiftungen am 1. Oktober 2016 lädt die Stiftung zum Besuch der Ausstellung ins KIT - Kunst im Tunnel ein. Der Eintritt ist an dem Tag kostenfrei und um 16.00 Uhr findet eine Kuratorenführung mit Natalia Gershevskaya und Jewgenija Tschuikowa statt.

In den letzten 20 Jahren hat die russische Gesellschaft eine gewaltige Wende durchlebt. Am Anfang des 21. Jahrhunderts steigerte sich die Finanzkraft einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe durch Bereicherung auf der Basis von Öl- und Gasexporten, sowie durch korrumpierte Wirtschaft ins nahezu Unermessliche. In der sowjetischen Vergangenheit konnte sich keine Tradition und keine Kultur des Umgangs mit Kapital entwickeln. Als Folge manifestierte sich das schnell verdiente Geld neuer Eliten in einem luxuriösen Lebensstil, der den neuen gesellschaftlichen Status zeigte. Das Diktat von demonstrativem Konsum und entfesselten Eitelkeiten gipfelte in den grotesken Formen eines »Glamour«, der zum Vorbild und zur Projektions- fläche der Träume für den Großteil der Bevölkerung wurde und Traum blieb.

Der Mangel an sozialen Bewusstsein und gesellschaftlicher Verantwortung verhinderte den Aufbau einer Zivilgesellschaft, welches wiederum zur einer gewaltigen Spaltung, Orientierungslosigkeit und Radikalisierung in der heutigen Gesellschaft führt. Wie wird diese rasante Entwicklung in der bildenden Kunst reflektiert?

Mit Elena Berg, Vadim Gushchin, Viktor Kirillov-Dubinskiy, Olya Kroytor, Andrey Kuzkin, Konstantin Latyshev, Vikenti Nilin, Leonid Sokhranski, Rostan Tavasiev, Jewgenija Tschuikowa, Anna Zhelud

Mary & der Vulkan
Eine meteorologische Phantasmagorie

14. Mai - 14. August 2016

Wie entstehen künstlerische Prozesse, was inspiriert Künstlerinnen und Künstler? Zumindest im Jahr ohne Sommer 1816, in dem als Folge des Ausbruchs des indonesischen Tambora- Vulkans große Teile Europas unter Kälte und Dunkelheit zu leiden hatten, gibt es auf diese Frage eine konkrete Antwort: Das schlechte Wetter trieb Mary Shelley dazu, in der Villa Diodati am Genfer See ihren Gruselbestseller Frankenstein zu erschaffen; die Gothic Novel Der Vampyr von John Polidori entstand ebenfalls während jenes Aufenthaltes.

Ausgehend vom „Gespenstersommer“ 1816 präsentiert die Ausstellung Mary & der Vulkan im KIT Arbeiten von 21 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Düsseldorfer Kunstakademie- Umfeld der letzten 200 Jahre bis zur Gegenwart. In Zeichnungen, Bildern, Skulpturen, Soundinstallationen und zeitbasierten Arbeiten wie Video und Performance nehmen sie ein historisches Ereignis zum Anlass einer Reflexion über die Grundzüge kreativen Handels. Konzeptuell versteht sich Mary & der Vulkan als Ganzheit, in der die einzelnen Kunstwerke aufgehen wie konstituierende Elemente eines Systems im Magmastrom. Die Grundstruktur bilden die Referenzthemen Villa und Vulkan, sie kommunizieren im Parcours des Kunsttunnels als Pole der Schau.

Mit Soya Arakawa, Claudia Barth, Michael Buthe, Elise Concordia Crola, Christian Friedrich,Katharina Fritsch, Nora Hansen, Elmar Hermann, Hans Hollein, Harkeerat Mangat, Rita McBride, Marleen Müller, Alex Nowak, Elizabeth Peyton, Josefine Reisch, Hedda Schattanik, Agnes Scherer, Johann Wilhelm Schirmer, Roman Szczesny, Patrick Vogt, Felix Warnatsch

KUMSITZ
Die Stipendiaten der Bronner Residency
21. Februar - 1. Mai 2016

Ausstellungseröffnung: 20. Februar 2016, 19.00 Uhr


„Kumsitz“, (hebräisch: Lagerfeuer) ist ein Wort, das sich aus dem jiddischdeutschen „komm, sitz“ entwickelte. Ein Wort, das eine Wanderschaft hinter sich hat, so wie die 18 deutschen und israelischen KünstlerInnen, die von 2012 bis 2015 am Bronner Artist in Residence Programm teilgenommen haben und mehrere Monate in Düsseldorf beziehungsweise in Tel Aviv lebten und arbeiteten. Im KIT zeigen sie Bilder, Skulpturen und Videos, die sie unter dem Einfluss des Lebens in der Fremde schufen.

Sparda-Tag am 27. August 2016

PROGRAMM*:

Freier Eintritt:
14.00 - 20.00 Uhr

KIT/meet+talk in der Ausstellung
14.00 - 20.00 Uhr

diverse Workshops
14.00 - 18.00 Uhr

Curators/Artist Talk
16.00 Uhr

Mit Luftballon-Aktion, Snacks, Drinks und Musik!

Das detaillierte Programm finden Sie in unserem Flyer.

*Programmänderungen vorbehalten

JAHRES-PROGRAMM IM KIT

KUMSITZ
Die Stipendiaten der Bronner Residency
21. Feburar - 1. Mai 2016

Mary & der Vulkan
Eine meterologische Phantasmagorie
14. Mai - 14. August 2016

... nach Glamour
27. August - 30. Oktober 2016

De Statua
12. November - Februar 2017