Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • Sean Snyder | Afghanistan, circa 1985, 2009. Courtesy: der Künstler & Galerie Neu, Berlin.

  • Ceal Floyer | stock-photo-illustration-of-a-hand-holding-a-card-in-a-pop-art-comic-style-52510201

  • Stefan Müller | Rasender Träumer, 2012 | Acryl, Stofffarbe auf Leinwand | 200 x 175 cm | Foto: Wolfgang Günzel, Offenbach | Courtesy: Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt a.M.

  • Stefan Müller | Sehnsucht ist die halbe Liebe, 2012 | Acryl, Stofffarbe, Bleiche, Bunststift auf Leinwand | 200 x 180 cm | Foto: Wolfgang Günzel, Offenbach | Courtesy: Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt a.M.

  • Stefan Müller | Ist der Fokus vom Radar ?, 2012 | Acryl, Stofffarbe, Bleiche auf Leinwand | 190 x 170 cm | Foto: Wolfgang Günzel, Offenbach | Courtesy: Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt a.M.

  • © Thea Djordjadze | Untitled 2012

  • © Thea Djordjadze | Untitled 2012 | Install Melbourne 2012_2

  • © Thea Djordjadze | Explain Anyway, 2009 | Installationsansicht

Kölnischer Kunstverein

Kunstvereine zu unterstützen, bedeutet, die regionale Kunstszene zu fördern und breite Bevölkerungsschichten an Kunst heranzuführen.  

Jahrespartnerschaft im Rahmen der Sparda-Kunstvereinförderung NRW

Eine Unterstützung der Kunstvereine ist wichtig, da diese traditionsreiche Institutionen des bürgerlich-kulturellen Engagements sind und sich als Vermittler zwischen Kunst und Publikum verstehen. Deshalb steht neben der Realisierung von Ausstellungen und Katalogen der Vermittlungsgedanke an erster Stelle: Experimentierfreudige und lebendige Programme mit Vorträgen, Diskussionen, Performances, Workshops, Künstlergesprächen und Filmabenden erleichtern den Zugang zur zeitgenössischen Kunst. Zusätzliche Angebote speziell an die Mitglieder umfassen Atelierbesuche, Reisen zu Ausstellungen, Editionen und Jahresgaben.

Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West unterstützt mit der Sparda-Kunstvereinförderung NRW seit 2007 Kunstvereine in Nordrhein-Westfalen.Die Auszeichnung für herausragende Ausstellungskonzepte ist mit einer finanziellen Förderung verbunden, die die Kunstvereine z. B. für Ausstellungen, Infrastruktur, Öffentlichkeitsarbeit und Kunstvermittlung nutzen können.

Aktuell im Kölnischen Kunstverein:

mehr...

SEAN SNYDER
9. NOVEMBER BIS ZUM 22. DEZEMBER 2013

Sean Snyder setzt sich mit der Rezeption von medialen Bildern, deren Nutznießung und Darstellung durch Geschichte, Politik und Ideologien auseinander. Anhand seiner Foto-, Video- und Textarbeiten zerlegt er das medial geprägte Bild von Ereignissen und Räumen sowie den damit verbundenen globalen Informationsfluss und dessen Zirkulation. Themen wie Stadtplanung, Krieg und Terror sowie die Technologie von Bildproduktion und -verbreitung bilden das Interesse des Künstlers.

CEAL FLOYER
6. SEPTEMBER BIS ZUM 20. OKTOBER 2013

Die in Berlin lebende Künstlerin Ceal Floyer, die mit ihrer scharfsinnigen und zumeist poetischen Konzeptkunst in den vergangenen Jahren international große Beachtung erfuhr, präsentiert im Kölnischen Kunstverein eine ortsspezifische Ausstellung, die nicht nur die besonderen architektonischen Bedingungen des Gebäudes reflektiert, sondern auch einen Einblick in ihre künstlerische Praxis ermöglicht.

 

Vergangene Ausstellungen:

STEFAN MÜLLER
18. APRIL BIS ZUM 2. JUNI 2013

Die Ausstellung zeigt Arbeiten des in Köln lebenden Künstlers Stefan Müller. Malerei wird in einer Installation präsentiert, die ihre Inspiration aus der Lektüre von Mark Twains Roman “Die Abenteuer des Tom Sawyer” (1876) bezieht.

Auf den ersten Blick erscheinen Müllers Bilder abstrakt. Grob definierte Rechtecke, leger ausgemalt, schwanken durch malerische Räume aus Bleiche und Farbverläufen. Kringel überlagern und durchschneiden sich gegenseitig, bis ihre Acryl- und Bleicheschlieren unsauber ineinander verlaufende Sogwirkung entfalten. Manche Formen können als Referenz auf andere Künstler gelesen werden. So erinnern Kreise beispielsweise an Zielscheibenmotive Kenneth Nolands oder Poul Gernes, nur als wären diese verwaschen und verrutscht. Jedoch ist das Erkennen von Bezügen und Zitaten nicht ausschlaggebend, um Müllers Malerei zu lesen. Sein Umgang mit Leinwand, Farbe, Material und Technik ist nicht abstrakt sondern als konkrete Auseinandersetzung mit Sehnsüchten, Beziehungen, dem eigenen Erleben und der alltäglichen Suche nach Transzendenz zu betrachten. Pinselstriche, deren Farben sich während ihres vagen Verlaufs flackernd verändern, können Gemütszustände assoziieren. Woanders verdichten sich Buntstiftlinien zu Spiralen, die um sich selbst kreisen wie Gedanken, die zu keinem Schluss führen. Oder es gibt farbige Streifen, aus denen sich Drippings lösen, die wiederum andere, darunter liegende farbige Streifen durchkreuzen, umfärben und sich dabei selbst verändern; wie Menschen, die anderen Menschen begegnen.

 

THEA DJORDJADZE
16. FEBRUAR BIS ZUM 31. MÄRZ 2013

Für den Kölnischen Kunstverein produzierte die Künstlerin neue Arbeiten, die den zu großen Teilen durch Fensterfläche definierten Ausstellungsraum des Kunstvereins und dessen Form konkret adressieren.

Durch architektonische und formale Bezüge sowie die Wahl ihrer Materialien macht Thea Djordjadze das gegebene Umfeld selbst zu einem Material ihrer Werke. Ein Großteil der mit dieser Herangehensweise verknüpften Entscheidungen wird erst vor Ort und direkt im Entstehungsprozess der Ausstellung getroffen.