Stiftung Kunst Kultur und Soziales der Sparda-Bank West

  • Eleanor Antin, Representational Painting, 1971, 38 minutes, Video, B&W, Silent, Courtesy the artist and Ronald Feld-man Gallery, New York, Foto: © Kunstsammlung NRW

  • Adrian Piper, Catalysis IV, 1970. Performance documentation. Photo credit: Rosemary Mayer. Collection of the Generali Foundation, Vienna, Per-manent © Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin and Generali Foundation.

  • Mierle Laderman Ukeles, Touch Sanitation Performance, 1979-80, July 24, 1979-June 26, 1980. photo: Robi Kahn, © Mierle Laderman Ukeles, Courtesy the artist and Ronald Feldman Gallery, New York

  • Sparda-Tag am 27. Oktober 2019 - Foto: Wilfried Meyer

  • Banu Cennetoglu, ICHWEISSZWARABERDENNOCH (2015/2017), Installationsansicht, Portikus, Frankfurt, 2017, Courtesy die Künstlerin und Rodeo, London/Piraeus, Foto: Diana Pfammatter

  • Banu Cennetoglu, 11.08.2015, 2015, Installationsansicht, Bonner Kunstverein, Bonn, 2019, Courtesy die Künstlerin und Rodeo, London/Piraeus, Foto: Simon Vogel

  • Foto v.l.n.r.: Prof. Dr. Susanne Gaensheimer (Vorstand Kunstsammlung NRW), Ed Atkins (Künstler), Ursula Wißborn (Vorstand Sparda-Stiftung), Beatrice Hilke (Kuratorin)

  • Ed Atkins, Installationsansicht „Ed Atkins. Ye Olde Food“ im K21, Foto: Achim Kukulies © Kunstsammlung NRW

  • Ed Atkins, Installationsansicht „Ed Atkins. Ye Olde Food“ im K21, Foto: Achim Kukulies © Kunstsammlung NRW

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

K21
I'M NOT A NICE GIRL!
18. Januar - 17. Mai 2020
 

Unbedingt vormerken:
Sparda-Tag am 29. März 2020


 

Stiftung fördert die Bel Etage der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
 

I'M NOT A NICE GIRL!

18. Januar - 17. Mai 2020
K21 Bel Etage

Die Ausstellung in der Bel Etage und dem Archiv Dorothee und Konrad Fischer zeigt Arbeiten von vier Konzeptkünstlerinnen der ersten Generation: Eleanor Antin (*1935), Lee Lozano (1930–1999), Adrian Piper (*1948) und Mierle Laderman Ukeles (*1939). Sie verhandeln in ihrem Werk bis heute relevante sozialpolitische und feministische Themen wie Institutionskritik, Rassismus, Identitäts- und Genderpolitiken, aber ebenso ökologisch aktivistische Anliegen.

Ausgangspunkt der Präsentation bildet eine Reihe selten oder nie gezeigter Dokumente aus dem Archiv Dorothee und Konrad Fischer, die Fischers Kontakte zu Konzeptkünstlerinnen der späten 1960er und frühen 1970er-Jahre belegen. In seinem Programm spielten sie allerdings kaum eine Rolle, obwohl der einflussreiche Galerist maßgeblich an der Etablierung der Konzeptkunst beteiligt war.

Unter der Devise I’M NOT A NICE GIRL! werden vier ebenso kämpferische wie innovative  Konzeptkünstlerinnen vorgestellt. Durch eine kritische Lesart des Archivmaterials lassen sich strukturelle Diskriminierungsmechanismen in unserer Gesellschaft und Fragen nach ausgeblendeten Narrativen in der Kunstgeschichte offenlegen.


 

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Banu Cennetoğlu

6. Juli — 10. November 2019
K21 Bel Etage


Im Mittelpunkt der Ausstellung der Künstlerin Banu Cennetoğlu im K21 stehen zwei raumgreifende Installationen, die sich mit der Entstehung, Verbreitung und Archivierung von privaten und öffentlichen Informationen und den zugrundeliegenden politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Mechanismen befassen.

Die ersten beiden Räume der Bel Etage im K21 sind sechs Archiven aus Cennetoğlus stetig wachsendem Zeitungsprojekt (2010–) gewidmet, für das sie lokale und nationale Zeitungen sammelt, die an einem bestimmten Tag in einem Land erscheinen. Die vergleichende Betrachtung verdeutlicht, wie unsere Wahrnehmung von Ereignissen durch hierarchisierende Auswahl und die Form ihrer Vermittlung bestimmt wird.

Eine filmische Arbeit im dritten Raum präsentiert das gesamte persönliche und berufliche Bildarchiv der Künstlerin für den Zeitraum zwischen dem 10. Juni 2006 und dem 21. März 2018. Die unbearbeitete und chronologisch ablaufende Materialsammlung mit einer Laufzeit von knapp 128 Stunden zeigt, wie eng Cennetoğlus persönliche und künstlerische Erfahrungen mit Ereignissen verzahnt sind, die in das kollektive Gedächtnis eingegangen sind.

 

Ed Atkins.
Ye Olde Food

23. Februar — 16. Juni 2019
K21 Bel Etage

Ed Atkins (*1982, Oxford) gilt als Pionier einer jungen Künstlergeneration, die die tiefgreifenden Veränderungen unserer Lebenswirklichkeit durch die rasante Entwicklung der digitalen Medien reflektiert. Bekannt wurde er insbesondere durch eine Reihe computergenerierter Animationen, in denen er die Versprechungen, Potentiale und Ideologien der von ihm verwendeten Technologien kritisch hinterfragt.

In seiner Ausstellung "Ye Olde Food" in der Bel Etage des K21 verdichtet Ed Atkins Text, Sound und Bild zu einer immersiven Umgebung, die den Betrachter Teil einer pseudohistorischen Welt mit idyllischen Landschaften und heimeligen Holzhütten werden lässt. Die Arbeiten untersuchen die Auswirkungen virtueller Räume auf die physisch greifbare Realität der Betrachter und regen dazu an, über Körperlichkeit und Emotionalität in einer zunehmend digitalisierten Welt mit ihren Vermächtnissen ebenso nachzudenken wie über die Möglichkeiten  und Grenzen von Sprache.

Weitere Informationen zur Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erhalten sie hier.